Geschichte der Welsumer - Kubeilsfarm Hobbyggeflügelzucht

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Der Sonderverein der Welsumer und Zwerg Welsumer Züchter Deutschland

Untergliedert sich in folgende 9 Bezirke.

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Die Welsumer Geschichtliches

Die Heimat unserer großen Welsumer-Hühner ist Holland.

Sie sind hervorgegangen aus den Landhühnern, die in Welsum und

anderen Orten der ländlichen Umgebung von Apeldoorn gehalten wurden.

Die Holländer hatten diesen Landhühnern seit Jahren Fremdblut von anderen

Hühnerrassen, u.a.

von Kämpfern, Dorkings, Faverolles(Lachshühner), Orpingtons, Rhodeländern

Und rebhuhnfarbigen Italienern, zugeführt.

Diese Kreuzungen ergaben Hennen,  die auffallend große braune Eier legten.

Was Wunder, dass solche Eier gern und zu guten Preisen auch im Ausland gekauft werden!

Mehr als eine Qualitätsverbesserung der Eier und eine Erhöhung des Absatzes aber

war mit jenen Kreuzungen nicht beabsichtigt.

Auf einheitliche Form und Farbe der Hühner wurde kein Wert gelegt. Entscheidend waren die Eier.

An die Herauszüchtung einer neuen Hühnerrasse dachte niemand, bis A. Voorhorst

aus Welsum sich dieser Zufallskreuzungen annahm, um sie in gleichmäßiger Form

und Farbe zu züchten und die Vererbung des großen dunkelbraunes Eies zu festigen.

Im Jahre 1919 wurde der holländische Standard dieser neuen Geflügelrasse, die inzwischen

den Namen „Welsumer“ erhielt, anerkannt.

Bei der Weltgeflügelausstellung 1921 in Den Haag wurden

die Welsumer und deren Eier erstmals einen internationalen Publikum vorgestellt.

Am 24. Oktober 1921 ehrte die „Groene Kleindierteelt“ A. Voorhorst in einen

bemerkenswerten Artikel, in dem u.a.zu lesen war:

„In Welsum gibt es nur einen Züchter, der sich mit Ernst zur

Aufgabegemacht hat, Welsumer konstant zu züchten.

Diesen einzig dastehenden Welsumer-Züchter müssen wir tatkräftig in seinem Streben

Unterstützen.“ Wie stark der Ort Welsum mit dem Welsumer-Huhn verbunden ist, zeigt das Beispiel

zweier Brüder aus Welsum, die sich früher dem Motorsportwidmeten und nach Beendigung

ihrer Karriere aus dem Renngewinn 1983 zu Ehren der Erzüchter des Welsumer-Huhnes

auf dem Marktplatz in Welsum ein Denkmal mit zwei Welsumer-Hühnern errichten.

Bei der Einweihung des Denkmals waren hohe Persönlichkeiten aus Holland anwesend.

Aus Deutschland waren der damalige 1. Vorsitzende Friedhelm Harmeyer und Ehrenmitglied

Georg Böve anwesend. Es wäre schön, wenn viele Welsumer Züchter aus Deutschland einmal dieses

hervorragende Kunstwerk besichtigen würden.


Die Rost Rebhuhnfarbigen Zwerg Welsumer

Durch den Reiz nach etwas neuen besteht auch unter  Geflügelzüchtern

der Ehrgeiz, neue Rassen und Farbenschläge herauszuzüchten.

So konnte es nur eine Frage der Zeit sein, bis sich einige Zuchtfreunde fanden, die

Vorzüge unserer Welsumer auf Zwerghühner zu übertragen.

Dieses geschah im Jahre 1935, als man daran ging, die Erzüchtung der

Zwerg-Welsumer nach dem Vorbild der Großrasse planmäßig zu betreiben.

Schon damals wollte man besonders jene Zuchtfreunde begeistern,  die, bedingt

durch beschränkte Stall- und Auslaufverhältnisse, nicht die Möglichkeit

hatten, große Welsumer zu züchten. Dass diese Überlegung richtig waren, beweisen

heute die guten Beschickungszahlen bei den Schauen und der große Züchterkreis.

Diese Beliebtheit ist nach wie vor auf die Wirtschaftlichkeit und besonders auf die großen

dunkelbraunen Eier zurückzuführen.


Aus der Schriftenreihe für Geflügel

Welsumer und Zwerg – Welsumer

7.,überarbeitete und ergänzte Auflage

OERTEL+SPÖRER

 
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